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Private Blog Network (PBN) – Tipps, Tricks und Vorgehen

Netzwerk VerbindungenBacklinks, jeder ist auf der Suche nach starken, guten Backlinks von themenrelevanten Seiten. Das ist aber oft gar nicht so einfach, die passenden Verlinkungen zu finden. Schon gar nicht, weil es immer schwieriger wird einen Link davon zu bekommen. Und gerade am Anfang ist es für eine Seite manchmal etwas schwieriger. Oft ist es ja mit einem Linktausch verbunden oder mit einem Linkkauf. Manchmal aber kann man auch durch Gastbeiträge kostenlose und gute Backlinks abgreifen.

Du kannst aber natürlich auch Links aus Presseportalen, Artikelverzeichnissen, Blogverzeichnissen, YouTube, Frage-Antwort-Portale etc. erhalten. Aber, es gibt noch eine sehr interessante, wenn auch nicht ganz risikofreie Variante.

Was ist ein Private Blog Network (PBN)?

Ein Private Blog Network ist – wie der Name schon sagt – ein privates Blognetzwerk. Das bedeutet, dass du viele verschiedene Blogs hast, bei denen du die Hoheit hast oder zumindest einen Zugriff und somit Artikel veröffentlichen kannst. Mit einem PBN kannst du somit verschiedene Artikel veröffentlichen und in diesen einen Link zu einem deiner anderen Blogs setzen um so deine Hauptseite (Moneysite) zu pushen.

Ein Private Blog Network ist aufwendig zu erstellen, damit es nicht zu spammig aussieht. Aber, dafür kannst du deine Moneysite pushen, aber auch mit diesen Blogs (Satellitenseiten) teilweise Geld verdienen.

Was bringt mir ein Private Blog Network? – Vorteile

Mit einem PBN kannst du verschiedene spezielle Themen (Nischen) behandeln und aber hast auch die Kontrolle über die Artikel sowie Verlinkungen inklusive Anchortext zu deinen Seiten. Du kannst mit einem privaten Blognetzwerk deine eigenen Seiten pushen und ggf. sogar in den Rankings mit einem deiner Blogs aus dem PBN auftauchen. Damit erhöhst du deine Chancen mehr vom Traffic in den Suchergebnissen abzufangen. Und das hat eben seinen Charme.

Stelle dir vor, du rankst mit 3 Blogs zu einem Thema auf den Positionen 1, 3 und 4. Du bekommst damit natürlich viel mehr Traffic ab, ggf. ein paar Links – je nach Thema.

Kostenlose Web 2.0 Blogs oder eigene Domains und Blogs?

Wenn du ein PBN aufbauen möchtest, dann gibt es mehrere Möglichkeiten wie du es machen kannst. Eines was du dafür brauchst, sind Blogs. Dafür hast du die Möglichkeit kostenlose Web 2.0 Blogs dafür zu verwenden oder wirklich normale Blogs, mit eigener Domain, die von dir aufgezogen und verwaltet werden. Beides hat so seine Vor- und Nachteile. Natürlich kannst du dich für eine Kombination entscheiden, damit dies nicht so künstlich aussieht, aber dazu im nachfolgenden Kapitel mehr.

Du kannst auch expired Domains für die Erstellung eines privaten Blognetzwerkes verwenden. Das hat den Vorteil, dass diese ggf. bereits Backlinks haben und somit schon Trust, Relevanz und können den Blog gleich mal pushen. Dies wiederum sorgt dafür, dass deine anderen Blogs diese Linkkraft ebenfalls abbekommen. Aber, du solltest auf jeden Fall prüfen, ob diese Seite mal nicht abgestraft war und woher die Backlinks kommen. Dies kannst du mit SEO Tools wie Sistrix (zu Sistrix), PageRangers (zu PageRangers), OnPage.org (zu OnPage.org), XOVI (zu XOVI) oder seobility (zu seobility) prüfen.

Privates Blognetzwerk aufbauen – Vorgehen

Du hast dich entschieden ein PBN aufzubauen? OK, gut, du sollst dir aber im Klaren sein, dass das einiges an Aufwand ist und du auf jeden Fall aufpassen musst, dass nicht alle Blogs gleich aussehen, etc. Du solltest bei dem PBN diversifizieren, da es sonst zu gefährlich für dich wird, bzgl. Abstrafung (siehe hierzu Risiken beim privaten Blognetzwerk). Investiere Zeit und Liebe in solche Blogs, weil sie dir wirklich was bringen können. Und nutze sie NICHT nur für das Linkbuilding, sondern sehe sie als eigenständige Seiten an, denn dann wird es am besten klappen.

Vorüberlegungen – Struktur und Thema des PBNs

Bevor du mit dem Aufbau von PBNs beginnst, solltest du dir überlegen, im welchen Bereich du ein PBN erstellen möchtest. Sagen wir mal, du behandelst das Thema Versicherungen. Nun, hast du verschiedene Möglichkeiten, ein PBN für dieses Thema aufzubauen. Du kannst immer große „Portale“ aufbauen und dann alle Themen behandeln und entsprechend verlinken. Oder, du machst es so, dass du für jede einzelne Versicherung ein paar Blogs erstellst.

Der Vorteil bei der ersten Variante ist, dass du für die gleichen Themen ggf. mehrere Rankings erzielen und somit noch mehr Traffic abgreifen kannst. Der Nachteil ist natürlich der Aufwand, Dauer und Kosten, die damit verbunden sind. Die Vorteile der zweiten Variante ist, dass du es schneller und günstiger aufbauen und verwenden kannst. Nachteil ist, dass du ggf. weniger Traffic durch die geringere SERP Belagerung erhältst. Dennoch, es wirkt natürlicher und spezifischer, sodass du davon auch so profitieren kannst.

Blogs erstellen

Der erste Schritt beim PBN sollten die Vorüberlegungen und die Struktur sein, wie du das Netzwerk strukturieren möchtest. Wenn du dies hast, dann kannst du dir einige Blogs erstellen. Du kannst dich hier wie oben erwähnt aus der Möglichkeit von Web 2.0 Blogs bedienen – welche kostenlos sind – oder aber auch eigene Blogs hochziehen. Für diese musst du Domains registrieren und die Blogs selber installieren und konfigurieren sowie immer selbst verwalten.

Kostenlose Blog 2.0 Liste

Hier findest du eine kostenlose Web 2.0 Liste, die du für dein PBN nutzen kannst.

Seite PR Alexa Rank
http://wordpress.com 9 38
http://xing.com 9 1041
http://blogspot.com 9 39
http://issuu.com 9 572
http://blogger.com 9 72
http://wordpress.com/ 9 38
http://academia.edu 8 734
http://livejournal.com 8 191
http://tumblr.com 8 41
http://friendfeed.com 8 29318
http://goodreads.com 8 294
http://jimdo.com 8 584
http://storify.com 8 4377
http://wix.com 8 246
http://myspace.com 8 1672
http://weebly.com 8 271
http://salon.com 8 1255
http://last.fm 8 1527
http://sfgate.com 8 958
http://posterous.com 8 76703

 

Wie gesagt, diversifizieren nicht vergessen, damit dies nicht so arg stark auffällt und deine Zeit sinnlos investiert war.

Artikel

Bei den Artikeln solltest du darauf achten, dass du verschiedene hochwertige und nicht irgendwelche gescrapten Artikel erstellst. Wie gesagt, die Qualität ist wichtig, damit die User die auf deine Blogs gelangen, nicht gleich wieder abspringen. Schließlich gibt es einige Ranking Faktoren, die für jede Webseite gelten. Und je qualitativ hochwertiger du die Blogs für dein PBN ansiehst, desto besser ist es.

Du kannst dich auch mit verschiedenen Ranking Faktoren vertraut machen, um dies besser beurteilen zu können, siehe hier:

Wenn du deine Blogs teilweise auf eigenen Domains und eigenem Hoster betreibst, solltest du gerade für diese Blogs den Qualitätsfaktor hoch halten. Wenn es sich um kostenlose Blogs handelt, dann dürfen die Artikel auch eine etwas niedrigere Qualität haben, aber kein SPAM und nicht lauter Rechtschreibfehler etc.

Verlinkung

Kommen wir nun zu einem der wichtigsten Gebiete, der Verlinkung im PBN. Im PBN kannst du natürlich deine Seiten verlinken wie du möchtest. NEIN! Das ist nicht ganz so richtig. Denn wenn du deine Blogs wie in einer Linkpyramide oder einem Linkwheel verlinkst, dann kann es schneller passieren, dass das Blognetzwerk auffliegt. Das wäre natürlich fatal für dich und deine ganzen Seiten, sowie dein investiertes Geld und deine Zeit.

Daher, verlinke sorgsam auf deine Seiten. Nicht immer mit harten Moneykeywords und vor allem, sorge für einen gesunden Linkmix. Was das heißt? Du solltest auch Links aus Presseportalen, Foren, Frage-Antwort-Portalen, Artikelverzeichnissen sowie Webkatalogen haben. Du solltest dich auch um Gastbeiträge kümmern, dass du auch von hier einige Links abbekommst, etc. Wenn du variierst, dann bekommst du kein Problem. Aber wie gesagt, übertreibe nicht und verlinke eher dezent untereinander.

Daher ist die Variante 2, die weiter oben beschrieben wurde, für ein PBN ggf. besser geeignet, da es nicht immer das gleiche Thema ist.

Eine Verlinkung könnte also wie folgt aussehen:

PBN Linkbuilding template

Du siehst in dem Bild, dass die Moneysite in der Mitte ist und die einzelnen Blogs rundherum. Ganz außen sind verschiedene Quellen, die auf die Satellitenseiten zeigen.

Kosten und Aufwand eines PBNs

Du fragst dich sicherlich auch, welche Kosten und welcher Aufwand bei dem Erstellen eines solchen privaten Blognetzwerkes aufkommen. Das kommt darauf an, wie du es angehst und was dein Ziel ist. Wir nehmen als Beispiel ein Blognetzwerk aus 20 Seiten und der oben beschrieben Variante 2 (Nischenseiten) an:

Anzahl Web 2.0 Blogs: 7

Anzahl eigener Blogs: 13

Kosten für Domains: 10 € pro Jahr pro Domain

Anzahl Artikel: 30

Kosten pro Artikel: 7 €

Kosten für Artikel insgesamt: 7 * 30 * 20 = 4200 €

Kosten für Domains: 13 * 10 = 130 Euro

Domains finden: ca. 12 Stunden

Installation: 30 Minuten * 13 Blogs = 6,5 Stunden

Konfiguration + Design: 13 * 2 Stunden + 7 * 15 Minuten = 27 Stunden 45 Minuten

Artikel in Auftrag geben und definieren: 2 Stunden

Artikel prüfen, veröffentlichen: 600 Artikel á 5 Minuten = 30 Stunden

Kosten insgesamt = 4200 + 130 = 4330 Euro

Zeit insgesamt: 77 Stunden 45 Minuten

 

Wie du siehst, brauchst du für ein PBN mit 20 Blogs gute 4330 Euro und knapp 78 Stunden. Dafür hast du dann gleich 13 – 20 vollwertige Seiten / Blogs aufgebaut, von denen du dann auch profitieren kannst. Bessere Rankings und ggf. auch noch durch die Monetarisierung der Blogs und höhere Einnahmen der Moneysite.

Risiken beim privaten Blognetzwerk

Kommen wir kurz zu dem Risiken, die solch ein PBN mit sich bringt. Da du die verschiedenen Domains auf deinen Namen registrieren musst, kann man per Whois Abfragen erfahren, wer hinter der Domain steckt, auch Suchmaschinen können das gut. Über das Impressum kannst du das ebenfalls sehen. Wenn du nun also nicht vorsichtig bist und zu stark und zu auffällig verlinkst, kann es für die Suchmaschine zu viel werden und dein ganzes Netzwerk fliegt auf und du bekommst eine Penalty.

Wenn dann noch die Hauptseite, also die Moneysite auch davon betroffen ist, ist es umso ärgerlicher. Denn, wenn du eine Abstrafung kassierst und somit deine Seiten nicht mehr ranken oder aus dem Index fliegen, dann sind sie fast nutzlos. Außer, du hast natürlich noch weitere Traffickanäle wie die Besucher auf deine Seiten gelangen, was man im Idealfall ohnehin haben sollte.

Auch Mitbewerber können deine Seiten melden, wenn es ihnen zu blöd wird und sie anders nicht an dir vorbeikommen. Das solltest du im Blick haben. Kurz zusammengefasst, ein Auffliegen kann deine investierte Zeit und Geld auffressen und noch deine Moneysite mit in den Abbgrund ziehen. Du kannst dann natürlich alles wieder abbauen, bzw. nur die, die betroffen sind, aber ein fader Beigeschmack kann übrig bleiben.

Wichtiges zu beachten beim PBN Aufbau

Um in diese Fallen nicht zu tappen und diese Risiken so stark wie möglich zu minimieren, solltest du einige Dinge beachten. Überlege dir, ob du nicht unterschiedliche CMS Systeme verwenden möchtest. Denn dann hast du schon mal einen anderen Footprint, schließlich sind nicht alle Internetseiten auf WordPress aufgebaut, wobei die meisten Blogs allerdings in der Tat mit WordPress aufgebaut sind.

Des Weiteren kannst du andere Webhoster verwenden, damit du andere IP Adresse und IP Adressblöcke aufweisen kannst. Da du aber die Seiten auf dich und deinen Namen registrierst, kann man über whois oder im Impressum deinen Namen sehen und somit alle Seiten zu deinem Namen speichern.

Du kannst hier whois-Protection verwenden – falls es dein Webhoster unterstützt. Das Impressum kannst du auf noindex und nofollow setzen, du kannst das Impressum als Bild reintun (Achtung evtl. nicht ganz konform mit dem §5 TMG). Alternativ fragst du Freunde oder Verwandte, ob man diese nicht ins Impressum schreiben kann und dich als Verantwortlichen oder wie auch immer. Frage sie aber zuerst nach Erlaubnis.

Wenn du das gleiche CMS verwendest, dann verwende nicht immer das gleiche Theme und verändere das Aussehen – Layout, Design, Struktur. Und natürlich, verlinke nicht zu auffällig mit deinen Seiten und achte auf einen gesunden Linkmix.

 

Fazit zum PBN

So, das waren nun einige Worte zu einem kritsichen Thema, dem Private Blog Network, aber ich denke, dass du so nun einen guten Überblick über PBN hast, Vorgehen, was es dir bringt und welche Risiken es aber auch hat. Wenn du fragst, ob es sich lohnt, ja, es kann sich nach Thema, Branche und Konkurrenz schon gut lohnen. Wichtig ist, dass du vorsichtig an die Sache rangehst, nicht alle deine Links aus dem PBN kommen und du nicht mit harten Moneykeywords verlinkst, wie z. B. „KFZ-Versicherung“ oder sowas.

Wenn du die Punkte in diesem Artikel beachtest, sollte alles gut laufen, eine Garantie gibt es natürlich nie, da Google & Co. nicht schlafen und ständig Updates machen.

 

Einige SEO Tools in der Übersicht:

Oder hier auch der SEO Tool Vergleich.

 

 

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