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Data-driven Marketing – Daten sind die neue Währung

data-driven marketing head

Wir alle generieren in der heutigen Zeit extrem viele Daten. Gerade große Unternehmen wie Google, Facebook, Amazon, Apple und auch andere Unternehmen wissen diese geschickt einzusetzen.

Diese Unternehmen verwenden die Daten hauptsächlich dafür, um die Kunden noch besser zu verstehen, auf sie besser einzugehen und ihnen bessere Angebot anbieten zu können. Kurz gesagt: für ein besseres Marketing.

Denn, genau dort, im Online-Marketing, sind Daten sehr wichtig. Damit können die Online Marketer in Erfahrung bringen, welcher Kunde was bevorzugt und wie diese Person auf bestimmte Dinge reagiert. Mit diesem Wissen können bessere und genauere Werbetexte geschrieben werden.

Kommt ein User auf die Webseite, stellt eine Anfrage oder tätigt einen Kauf, kann dies genauestens nachvollzogen werden. Zudem können diese Daten gesammelt und für ein noch genaueres Marketing verwendet werden.

In der Regel haben wir alle bereits Daten vorhanden, welche wir für das Marketing verwenden können, außer, wir beginnen von ganz vorne. Daher ist Data-driven-Marketing so effizient und für dein Unternehmen sehr wichtig.

 

Was ist Data-driven Marketing?

Unter Data-driven Marketing wird verstanden, dass Daten erhoben werden, um die Bedürfnisse der potenziellen Kunden und Zielgruppe besser zu verstehen.

Anhand dieser Daten und Erkenntnissen ist es möglich, die Zielgruppe und Interessenten noch genauer und besser anzusprechen. Das wiederum sorgt dafür, dass die Interessenten eher zu Kunden werden, da mehr Erkenntnisse über sie gewonnen wurden.

Dabei können die Daten aus den unterschiedlichsten Bereichen bezogen werden und uns strukturiert, wie auch unstrukturiert vorliegen. Dabei kommt immer wieder der Fachbegriff „Big Data“ vor.

Data-driven Marketing ermöglicht es, dass aus all dem Wust an Daten, Interaktionen, Engagement, Kaufverhalten, Informationen und noch einiges mehr, das zukünftige Verhalten von Nutzern und Interessenten vorherzusagen.

Jedoch ist es wichtig, dass es nichts bringt unzählige Daten zu sammeln, sondern, dass diese Daten auch ausgewertet, sortiert und entsprechend strukturiert werden. Liegen die Daten anschließend strukturiert vor, müssen diese nur noch richtig gelesen und interpretiert werden. Dabei wird vermutlich jedes Szenario auch andere Daten benötigen. Dennoch, gut eingesetzt, ist Data-driven-Marketing unheimlich effizient.

data-driven marketing vorteile

 

Wo werden Daten gesammelt?

Wenn du Daten für dein Data-driven-Marketing sammeln möchtest, so gibt es unterschiedliche Wege und Mittel, wie du dies tun kannst. Je nachdem, wie groß das Unternehmen ist, sind wahrscheinlich auch die Möglichkeiten der Erhebung von Daten.

Ganz gleich, ob eine Einschränkung hinsichtlich der Möglichkeiten gegeben ist oder nicht, es muss zuerst ein Ziel definiert werden. Wenn du weißt, wofür du die Daten benötigst, wirst du bei der Datenerhebung viel effizienter voranschreiten können.

Wenn bekannt ist, wofür die Daten benötigt werden, ist die Frage zu beantworten, wo die Daten nun gesammelt werden können. Auch hier gibt es unterschiedliche Mittel und Wege. Um dies gezielter für dich beantworten zu können, ist es unabdingbar, dass du zuerst eine Buyers Persona erstellst.

Ein anderes Wort für Buyers Persona ist auch „Kunden Avatar“. Damit wird dir ermöglicht, dass du deine Zielgruppe sehr genau verstehst. Dieser Kunden Avatar beinhaltet und anderem folgende Bestandteile:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Bildung
  • Ob verheiratet, single, geschieden, etc. ist
  • Einkommen
  • Welche Probleme dieser Idealkunde hat
  • Welche Wünsche dieser Idealkunde hat
  • Welche Sprache (Worte) dieser Idealkunde verwendet
  • Und einiges mehr

Je ausführlicher du diesen Kunden Avatar gestaltest, und dieser Person vermutlich auch einen Namen sowie Gesicht (Bild) gibst, desto besser ist es.

Mache die Kundenrecherche möglichst genau. Denn, je genauer du deine Kundenrecherche machst, desto genauer und einfacher wirst du deine Idealkunden ansprechen können. Außerdem ist es zudem gut deine Customer Journey zu erstellen, damit du den Weg für dich klar und verständlich aufführst.

Unterschiedliche Zielgruppen gehen bei der Customer Journey evtl. anders vor, bzw. gestaltet sich die Reise für sie anders.

Dabei ist es egal, ob es ich um bezahlte Werbung auf Facebook, Instagram, TikTok, Google oder YouTube handelt. Dennoch lass uns ein paar Kanäle genauer betrachten.

data driven marketing kanäle

Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die Daten

Eine gute Anlaufstelle ist die eigene Webseite. Denn darauf kommen in der Regel zahlreiche Besucher, navigieren durch die Webseite und haben stets unterschiedliche Intensionen und Ziele, was die Suchanfrage anbelangt.

Auf deine Webseite gekommen können sie sich nun Informationen besorgen, sich für den Newsletter eintragen, einen Termin buchen oder gar etwas kaufen. Aufgrund dieser Möglichkeiten lassen sich zahlreiche Daten gewinnen.

Diese Daten können anschließend verwendet werden, um herauszufinden, wie die Website optimiert werden kann, um in den Suchergebnissen weiter oben zu ranken. Damit werden zahlreiche Aspekte der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt. Rankingfaktoren sind unter anderem:

  • Die generelle Funktionsweise der Webseite sowie kaputte Bereiche und Links darauf
  • Die Ladegeschwindigkeit der Website (PageSpeed)
  • Die Einfachheit in der Bedienung und Navigation durch die Website, sprich User Experience (z. B. Navigation)
  • Die Qualität des Textes / Contents
  • De Anzahl der Verlinkungen inkl. dem gewählten Ankertext
  • Und noch einiges mehr

Mithilfe von SEO Tools kann herausgefunden werden, ob und wie die Website am besten optimiert werden muss. Zudem kann analysiert werden, wie die Webseiten der Mitbewerber im Vergleich abschneiden. Vor allem, wie deren Rankings aussehen und woher sie ihre Backlinks haben.

SEO Tools schaffen somit eine Klarheit und vereinfachen die Arbeit enorm. So ist klar ersichtlich, wie die eigene Webseite optimiert werden kann und muss und vor allem, ob grobe Fehler enthalten sind.

Um mehr über die User zu erfahren, sowie herauszufinden, wie diese mit der eigenen Website interagieren und diese nutzen, können unter anderem Tracking Tools verwendet werden. Hier bieten sich Tools wie z. B. Google Analytics, Matomo und andere an. Nachfolgende Informationen können dank der Tools relativ einfach herausgefunden werden:

  • Standort & Region (Land)
  • Verwendet Bildschirmauflösung
  • Benutztes Betriebssystem sowie Gerät
  • Besuchte Seite(n) inkl. Aktionen
  • Die Aufenthaltsdauer auf der Webseite insgesamt
  • Bei welcher Seite der User die Webseite wieder verlassen hat

Noch genauer wird es, wenn ein Heatmap-Tool verwendet wird. Damit kann das Scroll- und Klickverhalten des Users herausgefunden werden. So wird ersichtlich, wie die Webseite tatsächlich genutzt und ob daraufgeklickt wird, worauf man abzielt.

Auch das können sehr wertvolle Informationen für weitere Optimierungen für dein Data-driven-Marketing sein.

 

Datei bei Search Engine Advertising (SEA)

Ein weiterer Kanal, bei dem Daten sehr wichtig sind, ist das Seach Engine Advertising (SEA). Hier spricht man von Werbung in der Suchmaschine. Dabei können und werden unterschiedliche Suchbegriffe recherchiert, analysiert und für die bezahlte Werbung eingesetzt.

Aufgrund dieser gefundenen Suchbegriffe können unterschiedliche Werbekampagnen mit verschiedenen Inhaltsformaten erstellt werden, inkl. Überschriften und Beschreibungen. Diese Kampagnen können sogar mit Bildern und Videos versehen werden.

Damit können die Anzeigen auf YouTube, unterschiedlichen Webseiten oder in der Suchmaschine angezeigt werden.

Der spannendste Teil ist jedoch der, wenn unterschiedliche Anzeigen mit kleinen Änderungen erstellt werden und gegeneinander antreten. Hier spricht man von einem Splittest.

Dabei werden nur kleinste Veränderungen gemacht und getestet, welche besser ankommen. Es ist wirklich wichtig, nur eine Komponente zu verändern und anschließend zu testen.

Bei zu viele Veränderungen kann nicht mehr nachvollzogen werden, welche Änderung nun positiv oder negativ war. Dasselbe gilt auch für die Landing Page, die du komplett testen, analysieren und optimieren kannst.

So kannst du die folgenden Dinge in deiner Anzeige testen:

  • Überschriften
  • Beschreibungen
  • Keywords
  • Bilder / Videos
  • Zielgruppen (z. B. 24 – 34, 35 – 44, 45 – 54, etc.)
  • Geschlecht
  • Land
  • und noch einiges mehr.
splittest durchfuehren ab test

 

Auf der Landing Page kannst du ebenfalls einige Dinge testen, wie z. B.:

  • Headline (mit Abstand am wichtigsten)
  • Bilder / Videos
  • Texte
  • Buttonposition
  • Buttonfarbe
  • und noch einiges mehr

Dadurch kannst du deine Anzeigen und Landing Page bis Maximum optimieren, sodass du aus dem Werbebudget noch bessere Ergebnisse holst. Und diejenigen, die mit deiner Webseite interagiert haben, kannst du erneut ansprechen. Durch die erneute Ansprache (Retargeting) kannst du die Personen noch genauer ansprechen.

Damit erweckst du den Anschein, dass du die Person kennst. Und das tust du auf eine gewisse Art und Weise. Dadurch werden die Preise pro Anfrage (Lead) niedriger und du bezahlst weniger Geld für einen neuen Kunden.

 

Bezahlte Werbung auf Facebook & Instagram

Eine weitere Möglichkeit und Plattform sind Facebook sowie Instagram. Auch hier sind Daten enorm wichtig. Besonders, weil auf diesen beiden Plattformen die Personen über das Interessen-Targeting angesprochen werden und weil hier mehr Text verwendet werden kann.

Daher ist es so wichtig, eine gute Zielgruppenrecherche gemacht zu haben. Die dazugehörigen und passenden Bilder, Videos, Überschriften sowie bestimmte Worte (Sprache der Zielgruppe) können den Erfolg und Misserfolg der Kampagne ausmachen.

Klar, nicht nur die Werbeanzeige, sondern auch die Landing Page muss dazu passen, sonst wird es leider nichts. Und je genauer die Zielgruppenrecherche, die Tests, Analysen sowie Auswertungen gemacht wurden, desto besser werden die Ergebnisse.

Auch hier hilft Data-driven Marketing enorm. Ja, es ist viel Aufwand, bevor die eigentlichen Kampagnen laufen können, jedoch wird sich dies in dem vergünstigten Leadpreis sowie die daraus gewonnen Kunden resultieren.

Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erhalten, ist es sehr wichtig, dass jeder einzelne Schritt im Prozess nachverfolgt werden kann. Wann und wo eine Person auf einen Link geklickt, auf die Landing Page gelangt, sich dort verhalten und schlussendlich die gewünschte Aktion ausgeführt hat, oder nicht.

Alle diese Informationen sind für das Wiederansprechen der User wichtig. Darüber kann das Remarketing und die Zielgruppenausweitung (Custom Audience und Lookalike Audience) erfolgen und bildet sogar die Basis dafür. Aufgrund dieser Daten ist nun Folgendes möglich:

  • Man kann dem Facebook-Algorithmus mitteilen, dass mehr von den jeweiligen Personen angesprochen werden sollen, welche die Landing Page aufrufen.
  • Oder dem Facebook-Algorithmus mitteilen, dass du lieber mehr Personen haben möchtest, die eher gewillt sind, sich bei dir für einen Termin einzutragen.

Dasselbe kann gemacht werden, wenn du mehr Personen ansprechen möchtest, die mit deiner Seite oder deinem Profil auf Facebook oder Instagram interagiert haben. So kannst du beispielsweise ein Video für deine Anzeige einsetzen.

Anschließend bestimmst du, dass du nur diejenigen ansprechen möchtest, welche z. B. zu 50, 75% oder gar 90% das Video gesehen haben.

Damit kannst du in der Retargeting Anzeige gezielt auf die User eingehen und das verwenden, was du bereits über sie weißt. Das sorgt dafür, dass die User sich in der Regel besser angesprochen fühlen.

Anhand dieser Informationen wirst du in der Lage sein, deine potenziellen Kunden besser und genauer anzusprechen, passendere Angebot präsentieren und sie einfacher für dich gewinnen können.

 

Ist dieser hohe Aufwand gerechtfertigt?

Anhand der Schilderungen kann das Gefühl aufkommen, dass dies ein hoher Aufwand ist und die Frage, ob sich das überhaupt lohnen kann. Ja, es ist in der Tat viel Aufwand, aber ja, es lohnt sich. Nur um das vorwegzunehmen.

Man könnte ja „einfach mal loslegen“. Allerdings wird es am Ende des Tages mehr Zeit und Geld kosten und von geringerem Erfolg gekrönt sein. Wenn die richtigen Daten gesammelt und ausgewertet werden, wirst du am Ende des Tages viel mehr Zeit und Geld sparen können, vor allem Geld.

Denn, Daten sind nun mal einfach ehrlich und direkt. Bei einer CTR von 3%, Conversion Rate von 10% und einem CPA von 400 Euro weißt du, woran du bist. Diese Daten und Informationen ermöglichen es dir also in Erfahrung zu bringen, wie viel Geld du in Werbeanzeigen stecken musst, damit du am Ende des Tages einen ROI von X hast.

Nehmen wir folgendes Beispiel an:

  • 000 Impressionen bei einem CPM (Cost per Mille / Kosten pro 1.000 Impressionen) = 20 € => 2000 Euro Werbebudget
  • Davon 1% CTR = 1000 Personen klicken auf deine Webseite
  • Davon tragen sich 4% (=40 Personen) für ein Beratungsgespräch ein
  • Die Abschlussquote im Beratungsgespräch liegt bei 20% somit ergibt das 8 neue Kunden
  • Kundenwert = 2000 Euro. Damit beträgt der Umsatz 16.000 Euro. Demgegenüber stehen 2000 Euro Kosten. Das entspricht einem ROI von 8 und es verbleiben 14.000 Euro nach Abzug der Werbekosten.

Nehmen wir an, wir können die Anzeige anhand der Daten optimieren und nehmen folgende Ergebnisse an:

  • 000 Impressionen mit einem CPM (Cost per Mille / Kosten pro 1.000 Impressionen) = 20 € => 2000 Euro Werbebudget
  • Davon 3% CTR = 3000 Personen klicken auf deine Webseite
  • Davon tragen sich 15% (= 450 Personen) für ein Beratungsgespräch ein
  • Die Abschlussquote liegt nach wie vor bei 20% somit wurden 45 neue Kunden gewonnen
  • Kundenwert = 2000 Euro. Damit beträgt der Umsatz 90.000 Euro. Demgegenüber stehen 2000 Euro Kosten. Das wiederum entspricht einem ROI von 45 und es bleiben 88.000 Euro nach Abzug der Werbekosten.

Das heißt, in diesem Beispiel konnten 74.000 Euro mehr Umsatz erwirtschaftet werden, obwohl der Rest gleichgeblieben ist. Lediglich die Werbeanzeige (Text, Bild, Video) sowie die Landing Page wurden optimiert.

Läge das Budget höher, könnten damit noch höhere Umsatzsprünge erreicht werden. Wenn auch das angeführte Beispiel auf der grünen Wiese erstellt wurde und es sich dabei nur um Annahmen handelt, kann man dennoch sehen, was eine Optimierung ausmachen kann.

Natürlich ist das ein Prozess im Data-driven-Marketing, jedoch kann sich dieser sehr wohl sehr gut auszahlen. Auf jeden Fall solltest du dein Marketing in deinem Unternehmen prüfen und den Data-driven-Marketing Ansatz ausprobieren oder, sofern du ihn bereits verwendest, prüfen und verfeinern.

 

Welche Tools gibt es für Data-driven Marketing?

Toold ist ein sehr beliebtes Thema und ja, sie sind wichtig. Allerdings bieten die jeweiligen Plattformen bereits gute Tools an und sind meist sehr Data-driven-Marketing lastig.

Bei der Suchmaschinenoptimierung kannst du neben der Google Search Console auch noch Google Analytics verwenden (sonst alternativ: matomo). Und gute SEO Tools wie Seobility, PageRangers, Searchmetrics, XOVI oder SemRush können dir bei deiner Webseitenoptimierung sehr behilflich sein.

Befindest du dich noch am Anfang deines Werdegangs oder deines Projektes, so kannst du auch kostenlose SEO Tools verwenden. Sie sind für die ersten Schritte bestens geeignet.

Möchtest du bezahlte Werbeanzeigen in der Suchmaschine (SEA) schalten, dann sind Google Data Studio, Google Analytics sowie der Keyword Planner dafür sehr gut geeignet.

Auch für Facebook & Instagram-Ads kannst du die Plattformeigenen Tools verwenden. Hier können die Zielgruppen Insights sowie die Facebook Ad Library aufgeführt werden. Das sind sehr gute Tools, um zu recherchieren und sich inspirieren zu lassen.

Wichtig dabei ist, dass du den Tracking Pixel und Code installierst. Nur so können die Handlungen entsprechend aufgezeichnet und getrackt werden. Das ist für das Data-driven Marketing wichtig.

 

Data-driven Marketing – Der Prozess

Jetzt wurde viel über Daten, Marketing und Data-driven Marketing gesprochen. Wie könnte also so ein Prozess des datenbasierten Marketings aussehen?

Wie können die Daten erhoben werden, welche relevant sind und am besten gleich verwendet werden können? Diesen möchte ich nun anhand unseres Prozesses, den wir bei der DIVA Consulting verwenden, skizzieren. Und zwar ab dem Zeitpunkt, ab dem sich der Interessent sich bei uns gemeldet hat.

data-driven Marketing Prozess

 

Schritt 1: Die IST-Analyse

Hat sich der Interessent auf unserer Webseite, bzw. Landing Page für ein kostenloses Beratungsgespräch eingetragen, werden wir zuerst seine IST-Situation identifizieren wollen.

Hierbei werden dem Interessenten einige Fragen gestellt, sodass wir den Interessenten kennenlernen können. Außerdem wissen wir dann, ob und wie wir ihm am besten helfen können.

Anhand dieser Informationen werden wir eine Potenzialanalyse erstellen. Diese basiert auf unseren bereits gemachten Erfahrungen sowie Recherchen und Analysen. Anhand dieser Potenzialanalyse und Einschätzung können wir dem Kunden eine Garantie geben.

Das heißt, die Garantie könnte wie folgt aussehen: Wir garantieren dir mindestens 20 Leads im Monat. Sollten wir das Ziel, ab dem zweiten Monat der Zusammenarbeit nicht erreichen, ist die Dienstleistung so lange kostenfrei, bis das Ziel erreicht wurde.

Damit das funktioniert und sich rechnet, basiert die Garantie auf unterschiedlichen Voraussetzungen, wie z. B.

  • Bereich des Kunden
  • Das zur Verfügung stehende Werbebudget
  • Das angebotene Produkt, bzw. die Dienstleistung
  • Der aktuelle Stand des Kunden
  • Und natürlich, ob es sich für den Kunden rentiert (berechnet anhand des CLVs = Customer Lifetime Values)
  • Was der Nutzen seiner Dienstleistung ist
  • Ob und welches Marketing er bereits gemacht hat oder macht
  • Und evtl. weiteren Kriterien, die im Beratungsgespräch besprochen werden

Das bedeutet aber auch, dass einige Interessenten abgelehnt werden müssen. An dieser Stelle liegt uns also schon ein gewisses Verständnis über unsere potenziellen Kunden. Das ist für die weitere Zusammenarbeit von hoher Wichtigkeit.

Dabei ist es wichtig, dass es sich um realistische Zahlen handelt. Das bedeutet, wir gehen hier in Vorleistung und tragen ein gewisses Risiko. Wichtig ist jedoch, dass es sich für den Kunden rentiert, das steht im Vordergrund.

Nur wenn unser Marketing dem Kunden und seinem Unternehmen einen Nutzen bringt, gewinnen beide Seiten, so unsere Erkenntnisse und die vieler.

Schritt 2: Zielgruppenanalyse – Customer Journey

Sollte es zu einer Zusammenarbeit kommen, dann wird der ein Kunden Avatar (Buyers Persona) erstellt. Das heißt, je genauer wir unsere Zielgruppe und damit den idealen Kunden beschreiben, desto genauer können wir auch die entsprechenden Daten erheben.

Hier gehen wir ganz gezielt auf unterschiedliche Aspekte der Zielgruppenrecherche gehen. Dabei ist es für uns ganz wichtig herauszufinden, welche Sorgen, Ängste, Wünsche und Bedürfnisse die Zielgruppe hat. Welche Sprache spricht sie? Welche Wörter verwenden sie?

Zudem ist es wichtig herauszufinden, auf welcher Bewusstseinsebene sich der perfekte Kunde befindet. Im Idealfall befinden sich all diese Daten bei uns oder wir müssen diese noch erheben.

Außerdem gehen wir mit ihm, sofern es Sinn macht, die Customer Journey durch und möchten auch diese verstehen. Denn auch das ist im Data-driven-Marketing wichtig. Womöglich können dadurch weitere Erketnnnisse gewonnen werden, was optimiert werden kann.

Am Ende des Tages muss der Kunde durch unsere Leistung einen deutlichen Nutzen haben!

 

Schritt 3 im Data-driven-Marketing – Datenerhebung

Sollte es sich herausstellen, dass die Daten erst erhoben werden müssen, dann machen wir eine Recherche und finden die benötigten Informationen heraus. Die Datenerhebung kann dabei vielfältig ausfallen. Dies könnte mittels Befragungen, Gespräche oder direkt über Werbeanzeigen erfolgen.

Das ist zwar nur ein kleiner, aber sehr wichtiger Schritt, welcher auch mal Tage oder gar auch länger dauern kann.

 

Schritt 4: Tracking & Touchpoints (wichtig für die Customer Journey)

Nun wird die Landing Page sowie der gesamte Funnel auf diese Zielgruppe ausgelegt. An jeder Stelle des Funnels wird das Tracking sowie das Conversion Ziel definiert. Denn, jeder einzelne Schritte muss getrackt werden können.

Erst, wenn das komplette Tracking und die Touchpoints definiert sind, können und werden die Kampagnen geplant und erstellt. Denn nur so kann das Data-driven-Marketing Konzept erfolgreich eingesetzt werden. Wir verwenden hierfür in der Tat viel Zeit.

 

Schritt 5: Marketing-Strategie und Kampagne(n) erstellen

Da jetzt alles steht, wird die entsprechende Marketingkampagne geplant. In den meisten Fällen wird mit einer SEA, bzw. Facebook / Instagram PPC Kampagne begonnen. Diese sorgt dafür, dass wir weitere Daten erhalten können. Die Kampagnen verwenden diejenigen Daten, die uns zur Verfügung stehen.

Wenn die Kampagne erste einmal läuft, werden wir weitere Daten erhalten. Unter anderem werden wir erfahren:

  • Welcher Titel
  • Welches Creative (Bild oder Video)
  • Welche Copy (Werbetext)
  • Welches Alter und Geschlecht
  • Welche Interessen / Keywords
  • Welche Platzierungen

am besten funktioniert hat. Zudem wissen wir anschließend, welche Anzeige die besten Klick- und vor allem Conversion-Raten aufweist. Damit können wir entsprechende Retargeting Anzeigen erstellen, um die Interessenten noch besser abzuholen und den Leadpreis schlussendlich weiter zu senken.

Solange die Werbekampagnen aktiv sind, interessieren uns folgende Daten:

  • CPM / Kosten pro 1000 Impressionen
  • CTR – Click Through Rate: damit erfahren wir, wie die entsprechende Ad das Interesse der Zielgruppe weckt
  • Interaktionen – Wie sehr die Anzeige der gewählten Zielgruppe gefällt
  • Conversion Rate – damit wissen wir, wie interessant das Angebot für die Zielgruppe tatsächlich ist. Außerdem, wie gut die Landing Page in Verbindung mit dieser Anzeige funktioniert was der Lead schlussendlich kostet.
  • CPA – Das ist der wichtigste Wert für uns. Damit wissen wir, was ein neuer Kunde kostet.

 

Schritt 6:

Sind die Anzeigen aktiv, generieren sie weitere Daten. Diese können wir in unserem Data-driven Marketing Prozess weiterverwenden. So können bestimmte Werbeanzeigen ausgeschaltet und neue gestartet werden. Zudem können wir bestimmte Zielgruppen ausschließen oder mit hineinnehmen.

Die Daten verraten uns, welche Kombination aus Zielgruppe, Werbetext, Creative, etc. am besten funktioniert hat. Auch wird klar, wie erfolgreich und rentabel die jeweilige Anzeige war. Und damit können wir einen Schritt weiter gehen in unserem Data-driven-Marketing Prozess.

 

Schritt 7: Analyse, Auswertung, Optimierung des Marketings

Wenn die Anzeigen dann rentabel laufen, werden weitere Kanäle hinzugenommen, damit wir die Zielgruppe ausweiten können. Wenn zuerst GAds verwendet wurden, kann anschließend Facebook als weitere Plattform fungieren, oder umgekehrt.

So oder so, werden die Daten für unseren Data-driven-Marketing Ansatz von Anfang an gesammelt. Damit ist das Retargeting über mehrere Kanäle gut möglich.

Da SEO langfristig angelegt ist, wird dieser Marketingkanal erst als letztes in Betracht gezogen und genutzt. SEO ist wichtig, keine Frage, jedoch sind die Ergebnisse deutlich später sichtbarer. Aus diesem Grund wird zuerst PPC verwendet.

 

Fazit zu Data-driven Marketing

Wie man sehen konnte, sind Daten im Marketing heutzutage wichtiger denn je. Je mehr Daten man gesammelt hat, desto besser können diese im digitalen Marketing verwendet werden. Online-Marketing lebt nahezu von Daten. Daher ist es wichtig, Daten von Anfang an richtig zu sammeln und auszuwerten.

Daten sind diejenigen, die das digitale Marketing so attraktiv machen. Nicht nur, weil sie einfach ehrlich sind, sondern, weil sie ein klares Verständnis über gewisse Dinge liefern.

Natürlich darf man bei dem ganzen Datensammeln für sein Marketing nicht vergessen, dass es noch die DSGVO gibt. Diese muss beachtet werden.

Daher müssen die Daten gemäß den DSGVO-Regeln gesammelt und ausgewertet werden. Wer keine Daten sammelt und diese nicht verwendet, der lässt enormes Potenzial liegen. Data-driven Marketing ist im Digitalen Marketing unabdingbar.

 

 

 

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