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Was ist eine Bounce Rate?

Das Ziel eines Webseitenbetreibers ist es in der Regel, die Besucher über ein bestimmtes Thema zu informieren. Dazu möchte man, dass möglichst viele Besucher auf die eigene Webseite gelangen. Diese Besucher sollten – sofern eine Monetarisierungsart gewählt ist – auch zu „Kunden“ werden und somit Umsätze generieren. Möglichst viele Besucher auf die Webseite zu bringen garantiert noch lange nicht, dass diese auch Umsätze generieren. Denn viele Besucher und eine hohe Absprungrate ist kontraproduktiv. Denn eine zu hohe Absprungrate zeigt Google, dass diese Webseite nicht die notwendigen Informationen in der gewollten Tiefe bearbeitet oder die gewünschten Informationen gar nicht gefunden werden. Die Bounce Rate gibt in Prozent an, wie viele der von den auf die Webseite gelangten Usern in nur kurzer Zeit wieder abspringen.

Wie kann ich die Bounce Rate ermitteln?

Wenn du die bounce rate ermittelt möchtest, dann benötigst du ein Tracking Tool dafür. Dies erfasst die User, welche auf deine Webseite gelangt sind und anschließend wieder ohne einer Aktion verlassen haben. Als Tracking Tool können Google Analytics sowie das Open Source Tracking Tool Piwik angeführt werden. Es gibt noch einige weitere Werkzeuge, welche allerdings auch kostenpflichtig sein können. Um das Tracking zu starten, wird ein Tracking Code in das benutzte Template eingefügt und schon werden die User samt weiteren Informationen, wie beispielsweise benutzter Browser, Herkunft (Land + Stadt), verwendetes Betriebssystem sowie Auflösung erfasst. Wird Google Analytics verwendet, so können die Daten mit Google Adwords verknüpft werden. Diese Daten werden alle in der Datenbank von Google gespeichert. Wenn du Piwik einsetzt, hast du nahezu die gleichen Möglichkeiten wie mit Analytics, nur, dass diese Daten nicht mit Google Adwords oder anderer Software verknüpft werden können, außer dafür sind Schnittstellen vorhanden. Die Daten verbleiben dann auch in deiner Datenbank und somit bei dir und gehen nicht an Dritte raus, was ggf. auch von Vorteil sein kann.

 

Bounce Rate senken: Was gibt es zu beachten?

Wenn die Absprungrate, bzw. Bounce Rate bzgl. deiner Seite hoch ist (>60%), dann solltest du auf jeden Fall etwas tun. Analysiere zunächst einmal, wo die User abspringen. Denn eine Absprungrate hat immer eine kleine Abweichung mit drin. Denn wenn ein User auf eine Unterseite gelangt, bei der er die notwendigen Informationen erhält und die Webseite anschließend verlässt, dann ist dies OK, da er die notwendigen Infos erhalten hat. Wenn die Absprungrate allerdings auf der Startseite so hoch ist, dann ist Handlungsbedarf vorhanden.

Du kannst dafür A/B Tests verwenden, um so deine Landingpages zu untersuchen und diese zu optimieren. Führe immer nur eine Änderung durch und teste anschließend erneut. Denn nur so lässt sich feststellen, ob die gemachte Änderung von Erfolg gekrönt war oder eben nicht. Mit dieser Vorgehensweise kannst du deine Bounce Rate senken und damit die Verweildauer der User auf deiner Seite steigern. Dies hilft dir, deine Conversion Rate (CR) zu steigern und auch im Ranking, da Google die längere Verweildauer honoriert.

Was du auch noch tun kannst ist, ConvertLink (ein neues Tool) dazu nutzen, dass wenn jemand auf deinen Link klickt, dieser nicht mehr auf die vorherige Seite zurückkommt. Dies ist möglich, weil dieses Tool ein Bounce Tool integriert hat. Du kannst eine Bounce Seite definieren. Das Ziel kann es sein, dass der User ein Freeibe oder ein anderes Angebot angezeigt bekommt, wenn er oder sie auf den „zurück-Knopf“ des Browsers betätigt. Damit ist es dir möglich, dass du deinen Traffic möglichst sinnvoll und rentabel nutzt.

Bounce Rate auf der Seite senken, da hilft auch ein sehr guter und hochwertiger Inhalt. Es können auch Videos dazu beitragen, dass die User länger auf deiner Seite verweilen. Denn User Signals sind ein Rankingfaktor. Und je höher die User Signals sind, desto besser ist es für dich.

 

 

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vgw